LINDY HOP

Lindy Hop entstand in den 30ern in den USA. Die Wurzeln des Lindy Hop liegen im Charleston, Break-Away und Stepptanz, aber auch anderen Jazz-, traditionellen westafrikanischen, und auch europäischen Tänzen. Hauptsächlich als Paartanz getanzt, stehen der Spaß an der Harmonie, die Interpretation der Musik mit dem eigenen Körper und die Verbindung zwischen beiden Tänzern im Vordergrund. Der Tanz gewann an Popularität, mit dem Einzug der Bigbands in die Ballsäle New Yorks. Seit den 80er Jahren ist Lindy Hop in Europa (wieder) populär.

 

CHARLESTON / JAZZ ROOTS

Zu Beginn der 20er Jahre wurde Charleston erstmals in USA getanzt. Auch er hat seine Wurzeln im afroamerikanischen Tanz, wurde aber schnell als Gesellschafts- und Solo-Tanz für sehr schnelle Musik etabliert. Am Anfang der Ära wurde durch der Charleston auch als eine Art politische „Frauen-bewegung“ genutzt. Grundlagen des Charleston sind isolierte Bewegungen des Körpers. In den 30er und 40er Jahren entwickelte sich Jazz Roots als Nachfolger von Charleston und Vorreiter von Tanzformen wie Funk oder Hip Hop.

BALBOA

Balboa entstand in den 30er Jahren als ein weiterer Paartanz aus der Swing Familie. Es wird hauptsächlich zu schneller Musik getanzt. Man unterscheidet die geschlossene, sehr enge Tanzhaltung (pure Balboa) mit einigen Schrittvariationen von der offenen Tanzhaltung (Bal Swing), welche Drehungen sowie Figuren beinhaltet. Zu langsamer Musik wird Balboa gern in Form von Slow Bal getanzt. Da Balboa in enger Tanzhaltung getanzt wird, ist er sehr geeignet für volle Tanzflächen.